Yoga braucht kein OM. Wenn wir an Yoga denken, haben viele sofort Bilder im Kopf: Räucherstäbchen, Kerzen, Klangschalen und ein langes „Om“. Das alles kann schön sein, aber es ist nicht notwendig.
Denn Yoga entsteht nicht im Außen. Yoga beginnt in dir.
Du brauchst keine besondere Atmosphäre, kein spirituelles Zubehör und auch keine perfekte Yogapraxis. Die Verbindung zwischen Körper und Geist entsteht vor allem durch etwas, das immer da ist: deinen Atem.
Sobald du deine Aufmerksamkeit bewusst auf die Atmung richtest, kommst du aus dem Denken zurück ins Spüren. Du nimmst wahr, wie sich dein Körper bewegt, wo Spannung entsteht und wo du loslassen kannst.
Einatmen. Ausatmen. Der Atem gibt dem Geist einen Fokus und bringt deine Aufmerksamkeit immer wieder in den gegenwärtigen Moment zurück.
Räucherstäbchen, Musik oder ein „Om“ können deine Praxis begleiten – aber sie machen Yoga nicht zu Yoga. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes darzustellen oder im Außen nach Ruhe zu suchen. Es geht darum, wahrzunehmen, was bereits in dir vorhanden ist.
Atmen. Spüren. Ankommen.





